Geschichte

Die ersten Versuche, fehlende Zähne zu ersetzen, gab es bereits im Altertum. Archäologische Funde belegen, dass schon damals hoch gestellte Persönlichkeiten die Segnungen künstlicher Zahnwurzeln zum Ersatz ihrer Zähne nutzen wollten.

Implantologie gestern.

Vor mehr als dreißig Jahren fand die Implantologie Eingang in die moderne Zahn-Mund-und Kiefer Heilkunde. Implantate wurden nicht, wie man annehmen könnte, an Universitätskliniken entwickelt. Es waren niedergelassene Zahnärzte, die in ihren Praxen den Weg zur erfolgreichen Implantation bereiteten.

Mit der Erkenntnis, dass Titan ein idealer Werkstoff für Zahnimplantate aber auch für andere Implantate z. B. künstliche Hüften ist, (der Körperknochen kann direkt an die Titanoberfläche heranwachsen und geht eine innige Verbindung ein), wurde der Durchbruch geschafft!

Implantologie heute.

Völlig neue Behandlungskonzepte sind heute möglich.

Implantate zur Pfeilervermehrung, um Ihnen als Patienten herausnehmbaren Zahnersatz zu ersparen. Festsitzende Zähne sind natürliche Kennzeichen von Vitalität und Ausstrahlung. Für Sie als Patienten bedeutet das mehr Spaß beim Sprechen, beim Lachen, beim genussvollen Kauen und das gute Gefühl der Sicherheit.

Fixierung von Prothesen mit Implantaten bei zahnlosen Patienten.
Patienten mit bislang zahnlosem Unterkiefer oder Oberkiefer profitieren in der Regel am meisten durch die wiedergewonnene Lebensqualität und die erzielte Sicherheit mit modernen Zahnimplantaten.

Ersatz bei Einzelzahnverslust z. B. nach Unfällen.
Immer mehr Menschen und Zahnärzte bevorzugen möglichst zahnschonende Konzepte. Das Einzelimplantat ist daher inzwischen bei gesunden Nachbarzähnen als state of the art zu bezeichnen und somit die eleganteste Möglichkeit das Lächeln wieder vollständig herzustellen.

Parallel dazu verfeinern sich auch die Operationsmethoden, die Geräte und alle Instrumente im Bereich der Implantologie.

Ein dramatischer Knochenabbau wie er z. B. an den Zähnen bei Patienten mit Parodontose eintritt und zunächst Implantate ausschloss, kann heute entweder mit eigenem Knochen oder künstlichem Knochenmaterial in Verbindung mit sogenannten „Membrantechniken“ aufgefüllt werden. Durch geschicktes Aufspalten des Knochens oder mit Hilfe von Distraktoren können wir heute das Knochenangebot ebenfalls verbessern.

Implantologie in Zukunft.

Laufende Forschungen werden uns zukünftig neue Materialien z. B. Zirkonium- Oxyd-basierende Implantate bescheren und zusammen mit weiter entwickelten OP- Techniken und technologisch gefertigten Wachstumsfaktoren unsere Langzeitergebnisse nochmals verbessern. Zurzeit befindet sich die Züchtung eigenen Knochens aus Zellen der Knochenhaut in Erprobung.

Die jüngst berichteten Anfangserfolge des noch sehr teuren Verfahrens (Tissue- Engeneering) haben sich leider nicht bestätigt. Es dauert sicher noch fünf bis zehn Jahre, bis ein sinnvoller Einsatz Wirklichkeit wird.

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